HNWI-Tool · Generationenwechsel-Planung

Erbschaftssteuer-Simulator Schweiz

Indikative Erbschaftssteuer für Liegenschaften — nach Kanton (alle 26) und Verwandtschaftsgrad. Mit Strategien zur steueroptimierten Generationen-Übergabe.

Indikativer Rechner

Verkehrswert der Liegenschaft im Erbfall.
Bargeld, Wertschriften, andere Liegenschaften (kumulativ besteuert).
Werden vom Bruttovermögen abgezogen.
Bei Liegenschaften: Kanton der Liegenschaft entscheidend.

Indikative Erbschaftssteuer

Steuerbasis (netto) — CHF nach Schuldenabzug
Erbschaftssteuer — CHF — %
Netto-Erbe — CHF nach Steuer

Disclaimer: Indikative Schätzung basierend auf Standard-Tarifen je Kanton. Die effektive Steuerlast hängt von zahlreichen Faktoren ab (progressive Tarife, Freibeträge, kantonale Spezialregeln, Doppelbesteuerung bei mehreren Liegenschaften). Eine verbindliche Berechnung erfordert die Beratung durch Steueranwalt oder Treuhänder.

Erbschaftssteuer-Übersicht aller 26 Kantone (Liegenschaften)

Tarife sind Spitzensätze für hohe Vermögen. Tatsächliche Sätze sind oft progressiv mit Freibeträgen.

KantonEhegatteNachkommenGeschwisterNicht-verwandt

Stand 2026. Quelle: Kantonale Steuerverwaltungen. Daten sind Richtwerte für hohe Erbsummen ohne Berücksichtigung kantonaler Freibeträge.

Strategien zur Erbschaftssteuer-Optimierung

1. Wohnsitzwahl des Erblassers

Erblasser-Wohnsitz in steuerfreundlichen Kantonen kann Sätze drastisch reduzieren. Top-Kantone für Erbschaftsplanung: ZG, SZ, OW, NW, GR (auch für nicht-Verwandte 0%), gefolgt von ZH, AG, FR (befreit für direkte Nachkommen).

2. Erbvorbezug (Schenkung zu Lebzeiten)

In den meisten Kantonen unterliegt der Erbvorbezug der Schenkungssteuer, deren Sätze oft niedriger sind als die Erbschaftssteuer. Plus: Vermögenswachstum nach Schenkung wird beim Beschenkten besteuert (idR niedriger).

3. Eheliches Vermögen

Liegenschaft im Gemeinschafts- oder Errungenschaftsvermögen: Übergang an Ehegatten ist in allen Kantonen erbschaftssteuerfrei. Wichtig bei zweiten Ehen oder international gemischten Ehepartnern.

4. Stiftung / Trust-Strukturen

Familienstiftungen (Liechtenstein, Schweiz) oder Trust-Strukturen können bei sehr hohen Vermögen die Erbschaftssteuer-Wirkung reduzieren. Erfordert komplexe Strukturierung und Pre-Ruling.

5. Lex Koller bei internationalen Erben

Bei Erbe einer Schweizer Liegenschaft durch ausländische Erben: Lex-Koller-Bewilligung erforderlich. Frühzeitige Planung kritisch (insbes. bei Drittstaatlern). Rechtzeitiger Erbvorbezug an in der Schweiz wohnhafte Nachkommen oft sinnvoll.

Häufige Fragen

Gibt es eine Bundes-Erbschaftssteuer in der Schweiz?
Nein, die Erbschaftssteuer ist ausschliesslich kantonal. Auf Bundesebene gibt es keine Erbschaftssteuer.
Welche Kantone sind am steuergünstigsten?
Für direkte Nachkommen: ZH, ZG, SZ, UR, OW, NW, GR, TI und weitere haben 0%. Für alle Erbenkategorien (auch nicht-verwandt): ZG, SZ, OW, GL haben 0% — Ausnahme-Kantone.
Sind Ehegatten und Partner immer befreit?
Ja, in praktisch allen Kantonen 100% befreit — unabhängig vom Vermögensumfang.
Welche Erbschaftssteuer bei Geschwistern?
Geschwister: typisch 5-25% progressiv. Hohe Sätze: GE (~16-26%), BE (~10-15%), NE und JU.
Wie hoch ist die Steuer bei nicht-verwandten Erben?
Nicht-verwandte Erben: höchste Sätze. ZH bis 36%, BE 40%, NE 45%, JU 35%. Ausnahme: SZ, OW, ZG, GL = 0%.
Wie kann die Erbschaftssteuer optimiert werden?
Wohnsitz-Wahl, Erbvorbezug zu Lebzeiten, eheliches Vermögen, Stiftungs-/Trust-Strukturen, internationale DBA für Schweizer Auslandsvermögen.

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